Kenia, Südafrika bewegen sich zur Erleichterung der Visumpflicht

NAIROBI, 5. November — Kenia und Südafrika einigten sich am Montag auf Maßnahmen zur Erleichterung der Regeln für den Visumantrag und der Einreisebedingungen für ihre Bürger.

Das kenianische Innenministerium teilte mit, dass Geschäftsleute und Wissenschaftler, die nach Südafrika reisen, ab dem 1. Dezember ein Mehrfachvisum erhalten, das bis zu 10 Jahre gültig ist, während Vielreisende Anspruch auf ein dreijähriges Mehrfachvisum haben.

„Regierungsbeamte, die geschäftlich nach Südafrika reisen, erhalten ab sofort dreimonatige kostenlose Visa“, sagte das Ministerium in einer Erklärung nach umfangreichen Beratungen zwischen den Regierungsbeamten der beiden Länder in Pretoria.

Nach Angaben des Ministeriums spiegelt das Abkommen die Doktrin der Gegenseitigkeit wider, nachdem Kenia einen reaktionsschnellen und unkomplizierten Online-Bewerbungsprozess für Kurzzeitvisa für Besucher aus allen afrikanischen Ländern eingerichtet hat. Ein Schritt, von dem der kenianische Präsident Uhuru Kenyatta sagte, würde die panafrikanische Bruderschaft und Bruderschaft fördern.

Im Jahr 2014 führte Südafrika strenge Regeln für Kenianer ein, die Südafrika besuchen wollten, zusätzlich zu einer Servicegebühr für Anträge.

Die Entscheidung Südafrikas, seine Visa-Verarbeitungsdienstleistungen an VFS Global auszulagern, bedeutete, dass die Kenianer zusätzlich zu den Visagebühren 60 US-Dollar zusätzliche Servicegebühren zahlen müssten.

Kenia hat sich zunächst mit ähnlichen Maßnahmen revanchiert, diese aber 2014 ausgesetzt, nachdem die südafrikanischen Behörden angeblich zu Gesprächen aufgerufen hatten. Diese Gespräche haben sich jedoch nie verwirklicht.

Derzeit benötigen Afrikaner, die Kenia für einen Zeitraum von weniger als 30 Tagen besuchen, keine Visa, aber diejenigen, die länger bleiben wollen, erhalten Visa bei der Ankunft am Einreisepunkt oder über die Online-E-Visaplattform.

Das Innenministerium sagte, dass Gespräche mit Südafrika über Visabeschränkungen im Gange seien und dass die Präsidenten Kenyatta und Cyril Ramaphosa das Thema ausführlich diskutiert hätten.

„Da Kenya Airways bereits täglich durchschnittlich drei Direktflüge vom Jomo Kenyatta International Airport (JKIA) nach Südafrika durchführt, wird erwartet, dass die neue Vereinbarung den Kontakt zwischen den Menschen verbessert und das Tourismus- und Geschäftspotenzial der beiden Länder erschließt“, heißt es in der Erklärung.

Die beiden Länder kamen auch überein, die gemeinsamen Anstrengungen gegen die illegale Einwanderung zu verstärken und auch die Integrität der Reisedokumente des anderen zu schützen.

„Dieser Schritt kommt auch, da die kenianische Einwanderungsabteilung die Bemühungen zur Straffung der Einwanderungsdienste durch Automatisierung der Einwanderungsdienste, Digitalisierung der Einwanderungsunterlagen und die Einrichtung des elektronischen Reisepassesystems intensiviert“, sagte das Ministerium.

Darin heißt es, dass sich die beiden Regierungen auch in Konsultation über die Strategien zur Eindämmung grenzüberschreitender Verbrechen, insbesondere Menschenhandel und Schmuggel, befinden, die aus anderen Teilen des Kontinents und darüber hinaus stammen.

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