Großes Interesse an ungarischer Selbstfahrbahn: Ministerin

BUDAPEST, 31. Oktober — Das Interesse an der neuen ungarischen Fahrzeugprüfstrecke in Zalaegerszeg, Westungarn, ist enorm, mit Anfragen von Hunderten von Unternehmen, die im oder mit dem Automobilsektor arbeiten, so offizielle Quellen hier am Mittwoch.

„Die neue Teststrecke in Zalaegerszeg hat bereits die ersten vier Verträge mit Testunternehmen unterzeichnet, aber Hunderte von anderen Unternehmen sind an der Teststrecke namens Zala Zone interessiert“, sagte der ungarische Innovations- und Technologieminister Laszlo Palkovics.

„Die ersten vier Käufer haben bereits viele Tests auf der Strecke abgeschlossen, und es laufen Verhandlungen mit 300 Unternehmen“, sagte Palkovics der ungarischen Nachrichtenagentur MTI.

„Die meisten von ihnen sind Automobilhersteller, Zulieferer und Telekommunikationsunternehmen“, fügte er hinzu.

Palkovics sprach von der Einzigartigkeit der Zala-Zone und ihrer herausragenden Komplexität in Bezug auf selbstfahrende Technologien. „Diese einzigartige Entwicklung in der Automobilindustrie war einer der Gründe, warum sich BMW für Ungarn als Standort für sein neues Werk entschieden hat.“

Der deutsche Automobilhersteller BMW hat Anfang des Jahres die ungarische Stadt Debrecen für den Standort seines neuen hochmodernen Werks ausgewählt.

Die Komplettangebote der Zala-Zone werden Ende 2019 oder Anfang 2020 fertig sein.

Der Hochgeschwindigkeits-Lenkkurs, die dynamische Fahrbahn, die beiden Hauptgebäude und das 5G-Kommunikationssystem wurden nach Angaben des Ministers installiert.

Die Zala Zone ist einzigartig, weil die traditionellen Teststreckenmerkmale – mit Schwerpunkt auf Fahr- und Fahrstabilität – mit den Forschungs- und Entwicklungsinfrastrukturelementen zukünftiger Fahrzeuge in einem mehrstufigen Validierungssystem kombiniert werden.

Es ermöglicht auch Validierungstests für autonome (selbstfahrende) Fahrzeuge und Elektrofahrzeuge.

Die ungarische Regierung beschloss im Mai 2016, die Zala-Zone zu schaffen.

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tekk.tv

Lange Zeit war Paul Florian in der TV-Branche tätig. Schon immer gab es eine Schublade voller Handys (und später Smartphones) in seiner Wohnung. Als Online-Redakteur hat der Nerd in ihm diese Schublade nun für Tekk geöffnet.

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