Die Welt versinkt im Plastik – und die Uno schaut zu 

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Europa kann Wattestäbchen, Wegwerfgabeln oder Tüten zensurieren. Doch die Hauptursache zu Händen dasjenige globale Problem mit dem Polymer liegt woanders. Welche Staaten die Meere vermüllen.


Wenig Zeit? Am Textende gibt’s eine Zusammenfassung.


Nebensächlich nachdem 50 Jahren sieht die Plastikflasche aus wie neu. “Mild und sanft, besonders zu Ihren Händen”, steht hinaus dieser leichtgewichtig verbeulten Packung, die Umweltschützer vor ein paar Monaten an einem Strand im englischen Somerset gefunden nach sich ziehen. Eine Flasche an einem Strand, dasjenige macht nichts, oder? Doch, denn die Flasche aus Somerset verdeutlicht gleich zwei globale Probleme: Plastik verrottet nur langsam und landet zu oft in dieser Umwelt, selten in den Meeren und Ozeanen.

Im kenianischen Nairobi nach sich ziehen Staaten aus aller Welt eine Woche weit darüber gemeinsam nachdenken, wie die Menschheit dasjenige Plastikproblem in den Schaft bekommen kann. Herausgekommen ist zusammen mit dieser vierten Uno Environment Assembly: wenig. Umweltstaatsekretär Jochen Flasbarth hatte schon vor Finale dieser Verhandlungen die Erwartungen gebremst. “Dass wir jetzt schon eine Konvention oder auch nur den Einstieg in Verhandlungen bekommen, das wird hier nicht gelingen”, sagte er im Zweites Deutsches Fernsehen-Morgenmagazin.

Ob dasjenige reichen wird? Plastik hat sich mittlerweile hinaus dieser gesamten Mutterboden breitgemacht, in dieser Nordpolgebiet, im 11.000 Meter tiefen Marianengraben, selbst im menschlichen Lebenssaft. Es füllt die Mägen von Seevögeln, Delfinen, Walen. Eine PET-Flasche braucht etwa 450 Jahre, um zu verrotten. Ganz genau lässt sich dasjenige jedoch nicht vorhersagen, denn es gibt noch keine Plastikflasche, die so Altbier wäre. Welcher Polymer ist eine relativ neue Erfindung. Im großen Stil wird er erst seither Finale des Zweiten Weltkriegs genutzt.

Eine Übersicht dieser Onlineplattform “Ourworldindata” zeigt, wie die Produktion von Plastik in den vergangenen Jahren zugenommen hat.

Ausschließlich im Jahr 2015 wurden weltweit 381 Mio. Tonnen Plastik produziert, so gut wie 50 Mal so viel wie vor 60 Jahren. Vier solange bis 13 Mio. Tonnen davon gelangen jährlich in die Meere – je nachdem Schätzung. Welcher Rest landet hinaus Deponien oder wird verbrannt. Nur neun v. H. des bisher produzierten Kunststoffabfalls wurde recycelt, schätzt die Uno. Mehr denn 140 Mio. Tonnen Plastikmüll treiben inzwischen in fünf riesigen Wirbeln durch die Meere.

Wer trägt die Schuld daran, dass die Ozeane vermüllen?

Ein Hauptanteil des Plastikmülls in den Ozeanen stammt aus Flüssen. Forscher dieser Ocean Cleanup Foundation nach sich ziehen in einer “Nature”-Studie hochgerechnet, welche Flüsse im Jahr 2015 die Weltmeere selten verschmutzt nach sich ziehen.

Mit Leerschlag am meisten Plastikmüll hat demnach dieser Yangtsekiang – dieser längste Strahl Chinas – in die Ozeane gespült, schätzungsweise 333.000 Tonnen. Aufwärts dem zweiten Reihe folgt dieser Ganges mit etwa 115.000 Tonnen. Laut Schätzungen stammen 86 v. H. des Plastiks, dasjenige übrig Flüsse in die Ozeane gelangt, aus Asien – vor allem aus Volksrepublik China. Zum Vergleich: Flüsse in Alte Welt trugen kurz acht v. H. zur Verschmutzung dieser Weltmeere mit Polymer zusammen mit, europäische 0,28 v. H..

Dass Europa virtuell wenig zur Plastik-Verschmutzung dieser Weltmeere beiträgt, liegt an dieser im internationalen Vergleich hoch entwickelten Abfallwirtschaft. Selbst dieser geringe Teil des Mülls, dieser nicht verbrannt oder recycelt wird, landet nicht in dieser Natur, sondern in streng kontrollierten Deponien. In Entwicklungs- und Schwellenländern sieht dasjenige ganz unterschiedlich aus. Meist gibt es wiewohl dort eine Klasse offizielle Müllabfuhr und Bereiche, wo dieser Müll gesammelt wird. Doch vielerorts werden die Deponien kaum kontrolliert und nicht von dieser sie umgebenden Natur abgeschirmt. Damit steigt dasjenige Risiko, dass dieser Müll unbeabsichtigt in Flüsse und indem ins Weltmeer gelangt.

Im Video: Die Müllkippen dieser Meere

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National Aeronautics and Space Administration

Eine Weltkarte dieser Onlineplattform “Our world in data” prognostiziert, wie hoch dieser Quotient eines Landes am globalen Missmanagement in dieser Abfallwirtschaft im Jahr 2025 sein wird. Missmanagement beschreibt in diesem Kern dasjenige Risiko, dass Kunststoffabfall unkontrolliert in die Weltmeere gelangt. Etwa, weil er weggeworfen wird oder in offenen Deponien landet. Berücksichtigt wurde vor allem Müll, dieser voraussichtlich in Regionen fällig werden wird, die maximal 50 Kilometer von dieser Küstenlinie weit liegen. Demnach werden ausschließlich hinaus Volksrepublik China 25 v. H. des globalen Missmanagements zusammen mit Plastikmüll entfallen.

Es gibt zu Händen die Industriestaaten jedoch keinen Grund mahnend hinaus Asien zu blicken und sich selbst zurückzulehnen. Volksrepublik China war mehrjährig die Müllkippe dieser Welt und importierte Kunststoffabfälle aus aller Welt, um daraus neue Rohstoffe zu profitieren. Linie Deutschland nutzte dasjenige Angebot mit Vergnügen und verschiffte gut zehn v. H. seines Plastikmülls ins Reich dieser Zentrum.

Doch oft hatte dieser Müll nicht die versprochene Qualität – Wiedergewinnung war unmöglich. Volksrepublik China zog insofern die Reißleine und hat 2018 den Import von Plastikmüll verboten. Seitdem exportiert Deutschland vermehrt in andere asiatische Länder oder muss mehr Plastikmüll verbrennen. Ohnehin steht es um dasjenige Recyclingsystem in Deutschland nicht zum Besten, obwohl kaum ein Nationalstaat so emsig seinen Müll trennt. Laut Schätzungen werden hierzulande nur fünf solange bis sechs v. H. des Abfalls wiederverwertet. (Mehr dazu Vorlesung halten Sie hier). Taktgesteuert fällt nirgendwo in dieser EU mehr Verpackungsmüll an denn in Deutschland. Ausschließlich 2016 verbrauchte jeder Mensch in Deutschland im Schnittwunde 220 Kilogramm an Verpackungen.

Die Fakten zeigen: Dies Plastikproblem kann nur multinational gelöst werden. Plastikgabeln und Ohrstäbchen zu zensurieren, reicht nicht. Umso bedauerlicher ist es, dass dieser Zinne in Nairobi vor allem Absichtserklärungen eingebracht hat und keine verbindlichen Verpflichtungen.

Zusammengefasst: Die Uno-Umweltkonferenz im kenianischen Nairobi geht ohne eine verbindliche Einigung zur Bekämpfung von Plastikmüll zu Finale. Nicht einmal hinaus die Eingang von Verhandlungen konnte sich die Vereinte Nationen einigen. Derbei kann dasjenige Kunststoffproblem nur multinational gelöst werden. Fakten zeigen: Ein Hauptanteil des Plastikmülls in den Weltmeeren stammt aus Asien, vor allem Volksrepublik China. Vielerorts gibt es dort kein effizientes Abfallmanagement. Damit gelangen jedes Jahr laut Schätzungen Mio. Tonnen an Polymer in die Weltmeere. Industriestaaten verschärfen dasjenige Problem noch, un… sie Plastikmüll dorthin exportieren.

Erläuterung: In einer früheren Version hieß es, Plastik habe sich im 11.000 Kilometer tiefen Marianengraben breitgemacht. Richtig sind 11.000 Meter. Wir nach sich ziehen die entsprechende Passage korrigiert.

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