“Das überrascht mich nicht, so schrecklich es auch ist”

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C/o Anschlägen hinauf zwei Moscheen in Christchurch starben 49 Menschen. Neuseeländische Zuschauer sagen: In jener Stadt gebe es schon nachhaltig eine rechte Szene.


In jener Welt galt Neuseeland stets denn vorurteilslos und sicher. Doch dieses Image ist nun in Gefahr. Nachdem den Terroranschlägen hinauf zwei Moscheen in jener Stadt Christchurch mit 49 Toten bleibt vor allem nebensächlich welche Frage: Wie konnte es soweit kommen?

“Wir müssen akzeptieren, dass Anschläge wie diese auch in unserer toleranten Gesellschaft passieren können”, sagt Sozialwissenschaftler Paul Spoonley dem SPIEGEL am Telefon. Welcher Professor von jener Massey Universität im neuseeländischen Palmerston North setzt sich seither 40 Jahren mit Rechtsextremismus in seinem Staat kaputt.

Wie im vergangenen warme Jahreszeit jener kanadische In die Jahre gekommen-Right-Aktivist Stefan Molyneux eine Veranstaltung in Neuseeland plante, schrieb Spoonley z. Hd. die Zeitung “New Zealand Herald” verschmelzen Text übrig die hiesige extreme Rechte. Seine Schlussfolgerung: Nebensächlich in seinem Heimatland wachse eine rechte politische Bewegung heran, die Ängste vor einer multikulturellen Verband schüre.

Rechtsextreme Gruppen, so Spoonley, seien jedoch nebensächlich hier vor allem z. Hd. junge Männer aus jener Arbeiterklasse interessant geworden, die ihren Lebensstil durch eine wachsende multikulturelle Verband bedroht sehen. Rechte Aufmärsche wie in den USA gebe es in Neuseeland bislang nicht. Doch nebensächlich hierzulande sei die rechte Szene in den vergangenen Jahren größer geworden. Dies habe nebensächlich mit den leichtgewichtig steigenden Zuwandererzahlen zu tun – nebensächlich wenn welche vergleichsweise noch immer sehr tief sind.

“Christchurch ist für seine rechte Szene bekannt”

Man muss sicherlich grenz… vorsichtig sein, ehe man eine direkte Verpflichtung solcher gesellschaftlichen Entwicklungen zu den aktuellen Terroranschlägen zieht. Schließlich ist jener mutmaßliche Täter Australier; inwieweit er vor Ort verwurzelt war, wird derzeit noch ermittelt.

Laut Spoonley könnte es jedoch kein Zufall gewesen sein, dass jener Offensive in Christchurch stattfand, in jener Stadt hinauf jener neuseeländischen Südinsel. “Christchurch ist für seine rechte Szene bekannt”, sagt jener Wissenschaftler.

In jener Vergangenheit habe es hier mehrere gewaltsame Übergriffe aus den Reihen jener rechten Szene gegeben. In einem seiner Bücher hatte jener Wissenschaftler übrig rechte Gruppierungen in den Achtzigerjahren geschrieben – viele von ihnen stammten aus Christchurch.

Scharfe Kritik an jener neuseeländischen Politik

Ein ähnliches Portrait zeichnet nebensächlich jener Sicherheitsexperte Paul Buchanan. In einem Interview mit dem “New Zealand Herald” bestätigt er, dass Christchurch eine “sehr aktive Gruppe von White Supremacists” habe, die nebensächlich in den vergangenen 20 Jahren immer wieder Flüchtlinge und Menschen anderer Hautfarbe angegriffen hätte. Zusätzlich den Terrorattentat sagte er so gesehen: “Das überrascht mich nicht, so schrecklich es auch ist”.

Im World Wide Web lassen sich Begleiter aus jener Zeit nachher jener Jahrtausendwende übrig Christchurch finden, die ebenfalls darauf hindeuten, dass die Stadt mit einem rechten Image zu ringen hat. “Hat Christchurch ein Rassismusproblem?”, fragte zum Muster 2015 dies Onlinemagazin “Stuff”.

Die kommenden Tage werden vermutlich zeigen, ob eine solche Stimmung in jener Viertel die brutalen Attacken hinauf die Moschee tatsächlich begünstigt nach sich ziehen könnte, wie es die neuseeländischen Zuschauer nahelegen.

Sicherheitsexperte Buchanan übt jedenfalls scharfe Kritik an jener Politik. Sein Staat habe sich so sehr hinauf Terrorismusbekämpfung aus dem Ausland konzentriert, dass man die Gefahr des Rechtsextremismus schlicht verschlafen habe. Welcher Bekanntmachung sei nun ein Wendepunkt z. Hd. die Politik und die Verband des Landes.

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