Bei Gehltern und Lhnen ist noch Luft nach oben

Bei Gehltern und Lhnen ist noch Luft nach oben

GRIESKIRCHEN. Bruttoeinkommen: Nur Platz 12 fr Grieskirchner.


AK-Prsident Johann Kalliauer und Bezirksstellenleiterin Elisabeth Marschalek legten gestern die Leistungsbilanz der Beschftigten aus dem Bezirk Grieskirchen vor.

Im Jahr 2017 waren 27.700 Menschen unselbststndig beschftigt, in den vergangenen zehn Jahren stieg die Beschftigung um fast zehn Prozent an, die Erwerbsquote liegt aktuell bei 78,5 Prozent.

Die Arbeiterkammer errechnete die Produktivitt pro Arbeitskraft und Jahr, die bei 81.816 Euro liegt. Zieht man von dieser Pro-Kopf-Wertschpfung die durchschnittlichen Personalkosten ab, bleiben den Unternehmen noch fast 26.000 Euro pro Mitarbeiter. „Fr ihre Leistungen bekommen viele Beschftigte zu wenig an Gegenleistung, die hohe Produktivitt muss ihnen durch krftige Lohn- und Gehaltserhhungen wesentlich strker zugutekommen“, betonen Kalliauer und Marschalek.

1000 Euro weniger fr Frauen

Im Bezirk Grieskirchen erhalten Mnner ein durchschnittliches Bruttoeinkommen von 2540 Euro, Frauen verdienen im Schnitt um rund 1000 Euro weniger. Im Bezirksvergleich nimmt Grieskirchen den zwlften Platz bei den Einkommen ein. Die Teilzeitquote bei Frauen betrgt 56 Prozent, bei den Mnnern nur rund zehn Prozent.

Vier von fnf Beschftigten mssen aus ihrer Heimatgemeinde auspendeln. Fast die Hlfte der Arbeitnehmer arbeitet in Unternehmen in anderen Bezirken. 38 Prozent pendeln tglich mehr als 40 Kilometer. Die AK fordert eine kilometerabhngige Direktzahlung an die Pendler, anstatt der Pendlerpauschale.

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