2018 VX1: Asteroid fliegt am Samstag näher an der Erde vorbei als der Mond.

Ein neu entdeckter Asteroid, der größer als ein Haus ist, wird am Samstagnachmittag nach der Erde sicher brummen. Die NASA prognostiziert, dass das Weltraumgestein 2018 VX1 einen Nahbereich von rund 237.000 Meilen erreichen wird. Das liegt etwas unter der durchschnittlichen Entfernung zum Mond.

Der Asteroid vom Typ Apollo, der am Sonntag entdeckt wurde, soll zwischen 26 und 60 Fuß lang sein. Es wird seinen nahen Zugang zu unserem Planeten gegen 13:20 Uhr ET-Samstag erreichen.

Astronomen mit der Mount Lemmon Survey waren die ersten, die einen Blick auf das Weltraumgestein werfen konnten, so das Minor Planet Center der International Astronomical Union. Der Asteroid wird mit etwa 4 Meilen pro Sekunde auf die Erde zukommen, relativ zu unserem Planeten, berichtete die NASA.

Sie können die Nahaufnahme online mit dem Virtual Telescope Project verfolgen, das den Asteroiden ab 13.00 Uhr ET live streamen wird.

2018 VX1 ist nicht der einzige Asteroid, der am Erd-Samstag unterwegs ist. 2018 VS1 und 2018 VR1 sind für Flybys um 9:03 Uhr ET bzw. 9:19 Uhr ET eingestellt. Größer als 2018 VX1, werden diese Kleinplaneten sicher und in viel größeren Entfernungen an unserem Planeten vorbeiziehen.

2018 VS1 hat nach Schätzungen der NASA einen Durchmesser zwischen 40 und 90 Fuß. Das Raumgestein soll sich innerhalb von 862.000 Meilen von unserem Planeten befinden und bei näherem Annähern eine Relativgeschwindigkeit von etwa 7 Meilen pro Sekunde erreichen.

2018 VR1 soll etwas größer als VS1 sein, mit einem geschätzten Durchmesser zwischen 45 und 100 Fuß. Es wird sich mit etwa 7 Meilen pro Sekunde zur Erde aufladen und eine nahe Annäherungsdistanz von 3.129.000 Meilen erreichen.

Obwohl diese Asteroiden absolut sicher sind und kein Risiko für das Leben auf unserem Planeten darstellen, können Weltraumgesteine tödlich sein. Vor zehn Millionen Jahren soll ein riesiger Asteroid auf die Erde gestürzt sein und eine Reihe von katastrophalen Ereignissen ausgelöst haben, die die meisten Tiere und Pflanzen töteten. Es war bekannt als der Chicxulub-Asteroid, und Wissenschaftler glauben, dass dieses Massenaussterben das Leben der meisten Dinosaurier gefordert hat.

In jüngerer Zeit – und weniger katastrophale Weltraumfelsen – haben Fenster zerbrochen, Gebäude beschädigt und Wälder abgeflacht. Es wird angenommen, dass das Tunguska-Ereignis von 1908 eine Explosion ausgelöst hat, die 1.000 Mal stärker war als die Atombombe, die Hiroshima 1945 verwüstete, berichtet die NASA.

Noch vor fünf Jahren explodierte ein Meteor am Himmel bei Tscheljabinsk, Russland, was schätzungsweise 1.500 indirekte Verletzungen verursachte und mehr als 7.000 Gebäude beschädigte.

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tekk.tv

Lange Zeit war Paul Florian in der TV-Branche tätig. Schon immer gab es eine Schublade voller Handys (und später Smartphones) in seiner Wohnung. Als Online-Redakteur hat der Nerd in ihm diese Schublade nun für Tekk geöffnet.

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