Vitamin D-Ergänzungen können sinnlos sein, um Herzerkrankungen und Krebs vorzubeugen, findet eine Studie heraus.

Eine Rekordzahl von Amerikanern wird auf Vitamin-D-Mangel getestet – trotz neuer Erkenntnisse, die darauf hindeuten, dass der Nährstoff wenig Einfluss auf Ihr Risiko für Herzerkrankungen hat.

Das „Sonnenschein-Vitamin“ wurde in den letzten Jahren als Mittel zur Steigerung der Herzgesundheit und zur Senkung der Krebsrate propagiert.

Aber eine neue Studie, die auf der Konferenz der American Heart Association vorgestellt wurde, ergab, dass der Vitamin-D-Spiegel der Teilnehmer keine Auswirkungen auf das Krebsrisiko oder die Prävention schwerer Herzprobleme wie Herzinfarkte und Schlaganfälle hatte.

Es folgt einem aktuellen Bericht, der ergab, dass mehr als 10 Millionen US-Erwachsene auf Vitamin-D-Mangel getestet wurden und die Steuerzahler 365 Millionen Dollar kosteten.

Vitamin D, das die Haut aus der Sonneneinstrahlung gewinnt, ist seit Jahren ein heißes Thema sowohl in der medizinischen Fachwelt als auch in der Öffentlichkeit, da sie seit langem davon ausgeht, dass sie die Herzgesundheit fördert.

Es kommt natürlich in Lebensmitteln wie Milch, Eiern und fettem Fisch vor, aber viele Lebensmittel sind inzwischen damit angereichert.

Eine Studie der University of Alabama in Birmingham aus dem Jahr 2009 berichtete, dass ein niedrigerer Vitamin-D-Spiegel mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden war.

Und eine Studie, die Anfang des Jahres vom Westmead Institute for Medical Research in Australien an Mäusen durchgeführt wurde, ergab, dass Vitamin D dazu beiträgt, zu verhindern, dass sich Narbengewebe um das Herz der Maus bildet.

Dies hat dazu geführt, dass mehr als ein Viertel der Amerikaner im Alter von 60 Jahren und älter eine tägliche Ergänzung mit Vitamin D einnehmen.

Die neue Studie unter der Leitung des Brigham and Women’s Hospital in Boston, Massachusetts, untersuchte die Auswirkungen von Vitamin D bei der Vorbeugung von Herzerkrankungen und Krebs.

Fast 26.000 erwachsene Teilnehmer waren beteiligt, von denen keiner eine Vorgeschichte mit einem der beiden Gesundheitszustände hatte.

Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen eingeteilt: eine, die eine Tagesdosis von 2.000 Einheiten D-3-Kapseln (die aktivste Form von Vitamin D) einnahm, eine, die die gleiche Dosis D-3 und ein Placebo einnahm, und eine Gruppe, die zwei Placebo-Dosen einnahm.

Die Forscher verfolgten die Teilnehmer fünf Jahre lang und kamen am Ende der Studie zu dem Schluss, dass das Vitamin das Risiko für Herzerkrankungen oder Krebs nicht senkt.

Die Ergänzung mit Vitamin D führte nicht zu einer geringeren Inzidenz von invasivem Krebs oder kardiovaskulären Ereignissen als Placebo“, schrieben die Autoren.

Vitamin D schien jedoch die Krebstodesfälle – aber keine Diagnosen – um rund 25 Prozent zu reduzieren.

Ich denke, wir müssen akzeptieren, dass das ein guter Test ist“ und dass sich das Vitamin nicht lohnt“, sagte Dr. Jane Armitage, Professorin für klinische Studien und Epidemiologie an der Oxford University in England, der AP. „Wir sehen keinen Nutzen.

Kaiser Health News berichtete im August, dass Vitamin D auf Kosten der US-Steuerzahler zu einem großen Geschäft für Forscher geworden sei.

Im Jahr 2016 bestellten Ärzte mehr als 10 Millionen Vitamin-D-Mangel-Tests für Medicare-Patienten – ein Anstieg von 547 Prozent gegenüber der Anzahl der 2007 bestellten Tests und kostete die Steuerzahler 365 Millionen Dollar.

Dr. Michael Holick, ein Endokrinologe der Boston University, ist der Mann, der für die Steigerung des Supplementverkaufs und der Tests verantwortlich ist. Er hat mehrere Bücher geschrieben und zahlreiche Studien über den Nutzen von Vitamin D durchgeführt.

Kaiser Health News fand jedoch heraus, dass Dr. Holick Hunderttausende von Dollar von Pharmaunternehmen erhalten hat, die Vitamin-D-Ergänzungen herstellen, und Gesundheitsunternehmen, die Vitamin-D-Tests durchführen.

Dr. Clifford Rosen, ein leitender Wissenschaftler am Maine Medical Center Research Institute, der nicht an der Forschung beteiligt war, schrieb in einem begleitenden Leitartikel zur neuen Studie, dass die Ergebnisse ein Beweis dafür sind, dass gesunde Erwachsene keine routinemäßigen Bluttests auf Vitamin D-Spiegel durchlaufen müssen.

Gesundheitsexperten betonen, dass es trotz des Mangels an Beweisen, dass Vitamin D Herzerkrankungen verhindern kann, wichtig ist, Kalzium aufzunehmen und starke Knochen und Muskeln aufzubauen.

Teilen Ist Liebe! ❤❤❤ 17 shares ❤❤❤

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

shares