Teenager, die weniger schlafen, werden wahrscheinlich selbstmörderisches Verhalten zeigen und sich unsicher verhalten.

Gymnasiasten, die im Durchschnitt weniger als sechs Stunden pro Nacht schlafen, können eher unsichere Verhaltensweisen mit Substanzkonsum und Selbstbeschädigung zeigen. Dank der national repräsentativen Stichprobe geben die Ergebnisse auch Aufschluss darüber, dass eine Mehrheit der amerikanischen Jugendlichen die Richtlinien für die Schlafdauer von Jugendlichen nicht erfüllt.

Die Studie mit dem Titel „Dosisabhängige Assoziationen zwischen Schlafdauer und unsicheren Verhaltensweisen von US-Highschool-Schülern“ wurde am 1. Oktober in der JAMA Pediatrics veröffentlicht.

Das Forschungsteam betrachtete Daten aus über 65.000 Umfragen zum Verhalten von Gymnasiasten in den USA. Die Teilnehmer wurden nach der Schlafdauer kategorisiert, die sie jede Nacht erhielten – acht Stunden oder mehr, sieben Stunden, sechs Stunden oder weniger als sechs Stunden.

Gemäß den Richtlinien sollten Jugendliche 8-10 Stunden Schlaf anstreben. Aber die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, dass 70 Prozent der Schüler nicht einmal acht Stunden Schlaf pro Nacht erreichen konnten.

Darüber hinaus wurde ein Zusammenhang zwischen unsicherem Verhalten und unzureichendem Schlaf gefunden. Im Vergleich zu Schülern, die die Richtlinien erfüllten, waren diejenigen, die unter sechs Stunden schliefen, doppelt so wahrscheinlich, über Alkohol, Tabak, Marihuana, Fahren unter dem Einfluss und riskante sexuelle Aktivitäten zu berichten.

„Ein möglicher physiologischer Mechanismus ist, dass unzureichender und schlechter Schlaf mit einer verminderten Aktivierung des präfrontalen Kortex verbunden ist, einem Bereich, der für die Exekutivfunktion und das logische Denken entscheidend ist“, erklärte der Hauptautor Matthew Weaver von der Harvard Medical School in Boston.

„Regionen des Gehirns, die mit der Belohnungsverarbeitung zu tun haben, sind ebenfalls betroffen, was zu impulsiveren und emotionaleren Entscheidungen führen kann“, fügte er hinzu.

Der Substanzkonsum war nicht das einzige Risiko, da auch bei der Untersuchung von Stimmungen und Selbstverletzungen starke Assoziationen gefunden wurden. Im Vergleich zu denen, die mindestens acht Stunden schliefen, waren Jugendliche, die unter sechs Stunden schliefen, mehr als dreimal so wahrscheinlich, Selbstmord in Betracht zu ziehen oder zu versuchen.

Die Autoren stellten fest, dass die Studie ihre Grenzen hatte. Zum einen sind selbstberichtete Daten immer anfällig für Ungenauigkeiten, insbesondere bei Jugendlichen und Schlafgewohnheiten. Da es sich um eine Beobachtungsstudie handelte, konnte die Studie auch keine Ursache und Wirkung nachweisen, was bedeutet, dass neben dem Schlaf auch andere Faktoren eine Rolle gespielt haben könnten.

Während mehr Forschung erforderlich ist, um diese Hindernisse zu beseitigen, ist der Takeaway für Eltern, um der gefährdeten Altersgruppe zu helfen, ausreichend Schlaf zu bekommen und einem konsistenten Zeitplan zu folgen. Die Begrenzung der Bildschirmzeit während der Nacht, die Vermeidung von übermäßigem Zucker-/Koffeinkonsum und mehr Bewegung während des Tages sind einige der empfohlenen Möglichkeiten, um besser zu schlafen.

Wenn Sie Gedanken an Selbstmord haben, steht Ihnen auf der National Suicide Prevention Lifeline kostenlos vertrauliche Hilfe zur Verfügung. Rufen Sie 1-800-273-8255 an. Die Leitung ist 24 Stunden am Tag verfügbar.

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