Fettleibigkeit erhöht das Krebsrisiko, da Fett die Killerzellen verstopft, die es bekämpfen.

Fettleibigkeit erhöht das Krebsrisiko, weil Fett sich verstopft und die Zellen, die es bekämpfen, verlangsamt, wie eine Studie gezeigt hat.

Forscher am Trinity College Dublin behaupten, dass der Befund ein großer Durchbruch für das Verständnis des Zusammenhangs zwischen Fettleibigkeit und Krebs ist.

Der Zusammenhang zwischen Adipositas und Krebs besteht seit Jahrzehnten – aber über die Auswirkungen von Übergewicht auf das Immunsystem war wenig bekannt.

Aber die neue Forschung, die von Professorin Lydia Lynch geleitet wird, zeigt die Hauptzellen, die als „natürliche Killerzellen“ bezeichnet werden, stottern und scheitern bei übergewichtigen Menschen.

Professor Lynch und ihre Kollegen sagen, dass diese Zellen durch Gewichtsabnahme oder Bewegung wieder in Betrieb genommen werden können.

Sie diskutieren auch, wie die Blockade des Transports von Fettsäuren im Körper einen Stoffwechselschalter induzieren kann, damit die Killerzellen ihre Funktion wieder aufnehmen können.

Mehr als 1,9 Milliarden Erwachsene sind übergewichtig und fettleibig – und etwa jeder 20. Krebsfall wird durch Übergewicht verursacht.

Die Studie verwendete natürliche Killerzellen vom Menschen in einem Experiment an Mäusen.

Es zeigte, dass die Verstopfung die natürlichen Killerzellen nicht daran hindert, Tumorzellen zu erkennen – aber sie hindert sie daran, sie zu töten.

Weitere Untersuchungen zeigten, welcher spezifische Schritt erstickt wurde, der zur Neuprogrammierung der Killerzellen führen würde.

Professor Lynch sagte: „Trotz des gestiegenen öffentlichen Bewusstseins hält die Prävalenz von Fettleibigkeit und damit verbundenen Krankheiten an.

Daher wird es immer dringlicher, die Wege zu verstehen, auf denen Fettleibigkeit Krebs verursacht und zu anderen Krankheiten führt, und neue Strategien zu entwickeln, um ihr Fortschreiten zu verhindern.

Unsere Ergebnisse zeigen immunstoffwechselbedingte Wege als vielversprechendes Ziel, um Immundefekte bei Fettleibigkeit rückgängig zu machen“.

Sie fügte hinzu, dass die Ergebnisse darauf hindeuten, dass ein natürlicher Neustart der natürlichen Killerzellen „ihre Anti-Krebs-Aktivität ankurbeln und die Behandlungsergebnisse verbessern“ könnte.

Adipositas ist bereits die zweitgrößte vermeidbare Krebsursache im Vereinigten Königreich nach dem Rauchen, wie die Zahlen zeigen.

Aber Experten sagen voraus, dass es innerhalb von 25 Jahren als die führende vermeidbare Krebsursache bei Frauen überholen wird, so eine Studie von Cancer Research UK.

Es wird prognostiziert, dass jeder zehnte neue weibliche Krebserkrankung – rund 23.000 pro Jahr – bis 2035 durch Übergewicht verursacht wird, nur 2.000 weniger als durch Tabak.

Steigende Fettleibigkeit in Verbindung mit sinkenden Raucherraten werden dazu führen, dass die beiden Orte bis 2043 gewechselt werden, wobei 26.000 Fälle auf die pralle Taille zurückgeführt werden.

Der schockierende Anstieg ist darauf zurückzuführen, dass Frauen zu mehr fettleibigen Krebsarten neigen als Männer – einschließlich Brust- und Gebärmutterkrebs.

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tekk.tv

Lange Zeit war Paul Florian in der TV-Branche tätig. Schon immer gab es eine Schublade voller Handys (und später Smartphones) in seiner Wohnung. Als Online-Redakteur hat der Nerd in ihm diese Schublade nun für Tekk geöffnet.

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