Die Krankenhauseinweisungen wegen Stress und Angst sind in den letzten zehn Jahren um 37% gestiegen.

Die Krankenhauseinweisungen wegen Stress und Angst sind in den letzten zehn Jahren um mehr als ein Viertel gestiegen, wie die Zahlen des NHS zeigen.

Die Statistik zeigt, dass 2017/18 fast 15.000 Fälle zugelassen wurden – gegenüber nur 11.500 im Jahr 2007/08.

Der stärkste Anstieg war bei den Angestellten zu verzeichnen, mit einem Anstieg der Zahl der Einweisungen wegen Stress und Angst um 37 Prozent über zehn Jahre.

Der Anstieg der Smartphone-Kultur wird als schuld daran angesehen, da das Abrufen von E-Mails außerhalb der Arbeitszeit bedeutet, dass Profis nie wirklich abschalten.

Stress- und Angstprobleme machten im vergangenen Jahr 44 Prozent aller arbeitsbedingten Erkrankungen aus, die in den letzten zehn Jahren um 34 Prozent zugenommen haben.

Und die schwerwiegendsten Fälle, die zu Krankenhauseinweisungen führen, sind um 28 Prozent gestiegen.

Dies hat im vergangenen Jahr zu einem Verlust von mehr als 15 Millionen Arbeitstagen geführt, der die britische Wirtschaft fast 8 Milliarden Pfund gekostet hat.

Die Analyse wurde von der Schuhfirma Mahabis durchgeführt. Sein Gründer, Ankur Shah, sagte: „Stress und Angst sind heute ein Problem, das wir – als Individuen und als Land – nicht ignorieren können.

Zunehmend haben die Menschen das Gefühl, dass sie mit den Belastungen des modernen Lebens nicht zurechtkommen, aber gleichzeitig haben sie nicht das Gefühl, die Erlaubnis zum Abschalten zu haben.

Deshalb starten wir heute die Downtime-Bewegung – und ermutigen die Menschen, die Bedeutung des Ausschaltens und der Zeitnahme für sich selbst zu erkennen.

Wir sind fest davon überzeugt, dass der Nutzen nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für die Unternehmen und die Gesellschaft insgesamt spürbar sein wird.

Neueste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass erhöhter Stress am Arbeitsplatz ein wesentlicher Treiber von Angst ist. Daten aus der Office of National Statistics Labour Force Survey zeigen, dass die Angstfälle um 34 Prozent von 444.000 im Jahr 2007/08 auf 595.000 im Jahr 2017/18 gestiegen sind.

Neben den verheerenden Auswirkungen von psychischen Störungen auf den Einzelnen sind auch Unternehmen betroffen.

Die ONS-Umfrage ergab, dass in den letzten zehn Jahren 115.913.000 Arbeitstage aufgrund von Stress und Angst verloren gegangen sind. Deloitte schätzt, dass dies die Wirtschaft jährlich 7,9 Milliarden Pfund kostet.

Eine Umfrage des Gewerkschaftsdachverbandes unter Vertretern von Gesundheits- und Sicherheitsfachkräften von Anfang des Jahres ergab, dass fast sieben von zehn Personen Stress als Problem in ihrer Belegschaft anführen.

Eine separate Analyse der GP-Fit-Notizen – ausgestellt, wenn jemand länger als sieben Tage krank ist – ergab, dass 2017/18 885.448 Menschen wegen psychischer oder verhaltensbedingter Störungen ausgeteilt wurden.

Von 2016/17 bis 2017/18 stieg die Zahl der ausgegebenen Noten für neurotische oder stressbedingte Erkrankungen sogar um sechs Prozent.

Dies kommt nach einer Studie, die Anfang des Jahres von der Mental Health Foundation veröffentlicht wurde, die ergab, dass von den 4.619 Teilnehmern 74 Prozent zugaben, sich so gestresst zu fühlen, dass sie überfordert und unfähig wurden, damit umzugehen.

Von denen, die sich gestresst fühlten, entwickelten 51 Prozent eine Depression, während 61 Prozent angaben, sich besorgt zu fühlen.

Das Gefühl, sofort auf Nachrichten reagieren zu müssen, war für 12 Prozent der Teilnehmer ein Stressfaktor.

Neben Depressionen gehört Angst zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Vereinigten Königreich und betrifft allein 2013 8,2 Millionen Menschen, so die Wohltätigkeitsorganisation No Panic.

Und jeder sechste Mensch hat ein psychisches Problem am Arbeitsplatz, das für 12,7 Prozent aller Krankheitstage verantwortlich ist.

Teilen Ist Liebe! ❤

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

shares