Autismus ist eine „extreme Version“ des männlichen Gehirns.

Männer und Frauen denken wirklich anders, laut der weltweit größten Studie über Geschlechtsunterschiede im Gehirn.

Wissenschaftler fanden heraus, dass Männer in der Regel weniger gut mit Gefühlen umgehen und eher wissen wollen, wie die Dinge funktionieren. Während Frauen mehr an Menschen und Emotionen interessiert sind.

Die Studie verglich auch Autismus mit männlichen Persönlichkeitsmerkmalen und entdeckte auffällige Ähnlichkeiten.

Auf der Grundlage ihrer Ergebnisse sagten die Forscher, dass Autismus eine extreme Version des „männlichen Gehirns“ ist, was es schwieriger macht, die Emotionen anderer zu lesen.

Im Vergleich zu Frauen sind Männer in sozialen Situationen eher unbehaglich, weniger sozial wahrnehmend und verstehen möglicherweise nicht, warum sie Straftaten verursacht haben.

Forscher an der University of Cambridge, die Persönlichkeitstests für mehr als eine halbe Million Männer und Frauen analysierten, fanden heraus, dass sowohl Männer als auch autistische Menschen systematischer“ als auch einfühlsamer“ waren.

Das Gegenteil wurde bei Frauen beobachtet, von denen 40 Prozent für Empathie punkten konnten, verglichen mit nur 24 Prozent bei Männern und 13 Prozent bei autistischen Männern.

Sie kommen zu dem Schluss, dass die Diagnose Autismus ein extremes „männliches Gehirn“ bedeuten kann, was es einfacher machen kann, sich über einen Bahnfahrplan Gedanken zu machen, als herauszufinden, wie sich jemand fühlt.

Das männliche Gehirn ist am häufigsten bei Männern zu sehen, die in naturwissenschaftlichen, technischen, ingenieurwissenschaftlichen und mathematischen Berufen arbeiten, und könnte erklären, warum Männer zwei- bis dreimal so häufig wie Frauen mit Autismus diagnostiziert werden.

Professor Simon Baron-Cohen, Direktor des Autism Research Centre in Cambridge, schlug vor zwei Jahrzehnten die extreme männliche Hirntheorie für Autismus vor und deutete an, dass Männer besser in der „Systematisierung“ sind, indem sie Muster und Regeln finden, während Frauen besser im Empathisieren sind.

Als Senior-Autor der neuen Studie sagte er: „Diese Ergebnisse gelten nur für Gruppen von Männern und Frauen, im Durchschnitt, nicht für Einzelpersonen. Wir können es nicht nutzen, um zu sagen, dass sich ein Individuum in einer bestimmten Weise verhalten wird.

Aber es gibt evolutionäre Gründe, warum es für mehr Männer sinnvoll sein kann, ein systematisierendes Gehirn zu haben, aus Überlebensgründen, um zum Beispiel verschiedene Jagdmethoden zu erlernen.

Frauen haben im Durchschnitt über Millionen von Jahren hinweg ein besseres Mitgefühl entwickelt, weil es für die Kindererziehung wichtig war.

Diese Ergebnisse liefern eine starke Unterstützung für die Theorie, dass Autismus als extreme Version des männlichen Gehirns auftritt“.

Die Studie basiert auf 671.606 Personen, die auf einer Website Fragen für das Channel-4-Programm Are You Autistic? beantworteten.

Die Teilnehmer, darunter 14.354 Menschen mit diagnostiziertem Autismus, beantworteten Fragen, die ihr Mitgefühl testen sollten, wie z.B., ob die Menschen sie für unsensibel hielten und ob sie verstehen konnten, wann die Menschen verärgert oder beleidigt waren.

Sie bewerteten ihre Vereinbarungen auch mit Aussagen, die einen systematischen Ansatz zum Leben zeigten, wie z.B.: „Ich genieße es, Produktkataloge durchzusehen, um die Details jedes Produkts zu sehen und wie es sich mit anderen vergleicht“ und „Wenn ich mit dem Zug reise, frage ich mich oft, wie genau die Schienennetze koordiniert sind“.

Die Ergebnisse zeigen, dass 44 Prozent der Männer systematische oder extrem systematische Typen sind, verglichen mit nur 27 Prozent der Frauen.

Das ist wichtig, denn mehr als die Hälfte der Menschen mit Autismus haben diese Persönlichkeitsmerkmale, basierend auf einer Nachuntersuchung von mehr als 14.000 Menschen.

Die Forschung, veröffentlicht in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences, folgt Vorschlägen, dass Autismus mit einer Überbelastung durch das männliche Hormon Testosteron in der Gebärmutter verbunden ist.

Aber die Autoren haben Behauptungen über „Neurosexismus“ abgelehnt, die auf den Unterschieden beruhen, die sie im männlichen und weiblichen Gehirn feststellen.

Sie machen auch deutlich, dass autistische Menschen Empathie und Fürsorge für andere haben, und zwar abschließend: „Schwierigkeiten mit kognitiver Empathie führen dazu, dass autistische Menschen soziale Situationen vermeiden oder verwirrt werden, anstatt mit Grausamkeit zu handeln.

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