Antibiotikaresistenz wird bis 2050 MILLIONEN von Menschen töten.

In den nächsten drei Jahrzehnten werden Millionen von Menschen an antibiotikaresistenten Infektionen sterben, warnt ein Bericht.

Bakterielle Infektionen, die zu stark sind, um durch Medikamente geheilt zu werden, werden bis 2050 fast zweieinhalb Millionen Menschen in Großbritannien, den USA, Europa und Australien das Leben kosten.

Babys, Kleinkinder und ältere Menschen werden am ehesten sterben, weil ihr Immunsystem schwächer ist.

Globale Gesundheitsexperten sagen, dass die Krankenhaushygiene verbessert werden muss und die Menschen auf Antibiotika verzichten müssen, sonst wird es in der westlichen Welt katastrophale Folgen haben.

Mehr als 90.000 Briten könnten an einmal behandelbaren „Superbugs“ sterben, ebenso wie eine verheerende Zahl von mehr als 1 Million Menschen in den USA.

Eine Rangliste der entwickelten Länder hat gezeigt, welche Nationen am stärksten betroffen sein werden, wobei die USA mit Abstand am stärksten betroffen sind, gefolgt von Italien, Frankreich und Polen.

Untersuchungen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) haben vorausgesagt, dass die globalen Auswirkungen von Antibiotika immer weniger wirksam werden.

Von 2015 bis 2050 werden in 33 Ländern der Welt rund 2.487.358 Menschen an antibiotikaresistenten Infektionen sterben.

Mit prognostizierten 1.064.087 Todesfällen dürften die USA mehr als doppelt so stark leiden wie das zweitplatzierte Land Italien mit 456.486.

Das Vereinigte Königreich hat mit 90.045 Todesopfern die sechsthöchste Zahl, Australien den 18. mit 10.430.

Unterdessen wird Island – mit einer Bevölkerung, die kleiner als die von Bristol ist – nur 40 Todesfälle durch Antibiotikaresistenz, auch bekannt als Antibiotikaresistenz, erleiden.

Selbst kleine Schnitte in der Küche, kleine Operationen oder Krankheiten wie Lungenentzündung könnten lebensbedrohlich werden“, heißt es im OECD-Bericht.

Experten gehen davon aus, dass der Fortschritt von antibiotikaresistenten Infektionen wie MRSA und einigen Gonorrhö-Stämmen das Vier- bis Siebenfache der derzeitigen Rate erreichen wird.

Solche hohen Widerstandsraten in den Gesundheitssystemen, die bereits durch knappe Budgets geschwächt sind, werden die Voraussetzungen für eine enorme Zahl von Todesopfern schaffen, die vor allem von Neugeborenen, sehr kleinen Kindern und älteren Menschen getragen werden“, so der Bericht weiter.

Und um die Verletzung zu beleidigen, wird erwartet, dass viele Infektionen resistent gegen die Backup-Antibiotika werden, die verwendet werden, wenn normale Medikamente nicht wirken.

Das sind Antibiotika, die wir so weit wie möglich nicht verwenden wollen, weil wir sie als Back-up wollen“, sagte der Gesundheitsleiter der OECD, Michele Cecchini.

„Im Wesentlichen verwenden wir mehr, wenn wir weniger verbrauchen sollten, und uns gehen unsere besten Optionen im Notfall aus.

Bereits jetzt sterben die Menschen an Infektionen, die einst leicht heilbar waren – die Todesfälle in Europa haben sich von 11.000 im Jahr 2007 auf rund 33.000 im Jahr 2015 verdreifacht, so eine separate Studie.

Die Antibiotikaresistenz gerät außer Kontrolle, weil die Menschen mehr Medikamente konsumieren, entweder wenn sie von Ärzten verschrieben werden, oder weil Nutztiere gefüttert werden und sie durch die Nahrungskette gehen.

Um die Rasantisierung der Zahl der Todesopfer in den kommenden Jahrzehnten zu stoppen, sagt die OECD, dass die Länder mehr Geld ausgeben müssen, um die Bedrohung durch Antibiotikaresistenzen zu bekämpfen.

Es kostet die Gesundheitssysteme bereits mehr Geld als Grippe, HIV oder Tuberkulose, aber die Kosten könnten auf 3,5 Milliarden Dollar (2,6 Milliarden Pfund) steigen.

Die OECD sagte, dass die Änderungen, die notwendig sind, um die Katastrophe zu vermeiden, die Regierungen nur 2 $ (£1,52) pro Person kosten könnten.

Hygiene sollte in den Krankenhäusern und Kliniken besser sein, und bessere Tests sollten verwendet werden, um zu überprüfen, ob Infektionen viral sind, um unnötige Antibiotikaverordnungen zu vermeiden, sagten Beamte.

Herr Cecchini sagte, dass diese Maßnahmen die Antibiotikaresistenz um bis zu 75 Prozent reduzieren könnten und fügte hinzu: „Es würde sich in wenigen Monaten von selbst amortisieren und zu erheblichen Einsparungen führen.

Tim Jinks, Leiter des Drug Resistant Infections Priority Programme des Wellcome Trust, sagte: „Dieser neue OECD-Bericht bietet wichtige Erkenntnisse darüber, wie einfache, kosteneffiziente Überwachungs-, Präventions- und Kontrollmethoden weltweit Leben retten können.

Drogenresistente Superbugs sind weltweit auf dem Vormarsch und stellen eine grundlegende Bedrohung für die globale Gesundheit und Entwicklung dar.

Dieser Bericht liefert einen weiteren Beweis dafür, dass Investitionen, um das Problem jetzt anzugehen, Leben retten und in Zukunft große Gewinne bringen werden“.

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