Verteidigungsminister Akar: 260.000 Syrer in ihre Heimat zurückgekehrt

TÜRKEI

Insgesamt 260.000 syrische Flüchtlinge sind nach türkischen Angaben in den Norden ihres Heimatlandes zurückgekehrt. Die dort eingesetzten türkischen Streitkräfte hätten für Stabilität und Sicherheit gesorgt und die Infrastruktur wieder hergestellt, sagte Verteidigungsminister Hulusi Akar am Donnerstag.

Die Türkei hatte im August 2016 die Offensive „Schutzschild Euphrat“ zusammen mit der Freien Syrischen Armee (FSA) westlich des Euphrat gestartet und in monatelangen Gefechten den PKK-Ableger YPG und die Terrororganisation Daesh von der Grenze zurückgedrängt. Der Einsatz „Schutzschild Euphrat“ endete 2017.

Im Januar startete die türkische Armee einen weiteren grenzüberschreitenden Einsatz mit dem Namen „Operation Olivenzweig“. Im Zuge der gemeinsamen Operationen mit der FSA wurde die nordsyrischen Region Afrin weitestgehend von YPG-Terrorzellen befreit.

Die Türkei bietet derzeit mehr als 3,5 Millionen geflüchteten Syrern Unterschlupf. UN-Angaben zufolge beherbergt die Türkei seit vier Jahren in Folge weltweit die meisten Flüchtlinge.

Für die Türkei stellt die „Partei der Demokratischen Union“ (PYD) und ihr bewaffneten Flügel, die „Volksschutzeinheiten“ (YPG) eine Terrorbedrohung dar. Sie gelten außerdem als syrische Ableger der Terrororganisation PKK. Diese wird von den USA, der EU und der Türkei als Terrororganisation eingestuft. Die EU und die USA sehen in der PYD und YPG dennoch einen Verbündeten im Kampf gegen Daesh.

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