Terrorunterschlüpfe in Nordirak

Rede von Erdoğan bei Gedenkzeremonie im Präsidialpalast.

Nach Angaben von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan setzt die Türkei den Antiterrorkampf entschlossen fort.

Mit der Zerstörung der Terrorunterschlüpfe in Nordirak werde man die Terroristen in Kandil und Sindschar in ihre Höhlen begraben, sagte Erdoğan bei der Gedenkzeremonie anlässlich des 10. Novembers im Präsidialpalast.

Das türkische Volk habe trotz der Bemühungen von Putschisten und Vormundschaften bestimmter Machtkreise, immer seinen Willen gewahrt. Damit habe das türkische Volk sein Schicksal selbst bestimmt.

Im Vergleich mit dem Nationaleinkommen sei die Türkei bei humanitären Hilfen Weltmeister. Als Gegenleistung versuche man einen Terrorkorridor entlang der türkischen Grenze zu errichten und den Kampf der Türkei gegen den Terror zu verhindern.  

Die Türkei wisse sehr genau, wie diejenigen, die Kopfgelder gegen PKK-Terroristen auf dem Kandil Berg aussetzen, im Hintergrund mit Terroristen zusammenarbeiten.

In der vergangenen Nacht seien bei einer Explosion in einem Munitionslager in Hakkari Şemdinli vier Soldaten gefallen und etwa 20 weitere verletzt worden. In diesem Zusammenhang sprach der Staatspräsident den Familienangehörigen der verstorbenen Soldaten sein Beileid aus.

Die Türkei sei sich dessen bewusst, dass die syrischen Brüder im Osten des Euphrat von der separatistischen Terrororganisation unterdrückt werden. Man werde die Sicherheit und Ruhe dieser Menschen in naher Zukunft gewährleisten.

Erdoğan machte auch auf die Modernisierung der Türkei aufmerksam. Er wolle eine Türkei, die ihre eigenen Werke selbst produziert und ihre eigene Technologie selbst entwickelt und nicht vor den Türen des Westens wartet.

Vor Abreise nach Frankreich, wo er anlaesslich des 100. Jahrestags des Ersten Weltkriegs am Pariser Friedens Forum teilnehmen wird, sagte, dass die Zahl der in Hahhri Şemdinli gefallenen Soldaten auf sieben gestiegen sei. Die Zahl der verletzten Soldaten betrage 25. 

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